Telefonsex, Huren und eBooks

Solche kleinen Irrtümer gibt es offensichtlich immer wieder, dass jemand in bester Absicht eine Telefonnummer für ganz andere Zwecke bekannt gibt, die sich dann nachher als Telefonsex Nummer herausstellt.

Das ist jetzt auch dem Gouverneur von Florida passiert, Rick Scott. Eigentlich wollte er die Nummer einer Hotline für Informationen zu einer Erkrankungswelle mit Pilzmeningitis bekanntgeben, doch stattdessen nannte er die Nummer einer Sexline. Nach nur 20 Minuten wurde der Fehler allerdings bereits korrigiert.

Nicht mit Meningitis, aber mit anderen gesundheitlichen Gefahren muss man beim Sex mit einer Hure rechnen, wenn man auf ein Kondom verzichtet. Obwohl das ja nun wirklich jeder weiß, gibt es laut einer Diskussionsrunde in Ulm zumindest unter den dortigen Nutten immer mehr Sex ohne Gummi.

Das sind allerdings meist nicht die Huren selbst, die darauf bestehen, sondern ihre Freier. Auch wenn die Huren für vieles als Sündenböcke herhalten müssen – an dieser Entwicklung sind sie offensichtlich unschuldig. Auch Jesus meinte ja schon, dass die Huren eher ins himmlische Königreich kommen können als so manche frommen Leute.

Was die Huren auszeichnet, ist im Zweifel ja ihre aufreizende Kleidung, die einem Mann schon von weitem signalisiert, dass diese Frau zu Sex bereit ist. (Wobei man sich da auch täuschen kann – bevor nicht andere Anzeichen für Prostitution dazukommen, sollte man nicht unbedingt jedes sexy gekleidete Girl als Nutte ansprechen …)

Das allerdings könnte sich in der belgischen Stadt Gent jetzt ändern, denn dort gibt es jetzt strenge Kleidungsvorschriften für die Nutten. Dass sie nackt, in durchsichtiger Kleidung, nur in Reizwäsche oder nur im Bikini auftreten, hat die Stadtregierung nun untersagt.

Die Notwendigkeit des erotischen Gewerbes hat man allerdings auch in Gent klar erkannt. Die Erotik schafft sogar, was jahrelang nur ein Traum der eBook-Anbieter war: Sie beflügelt den elektronischen Buchmarkt, der in Deutschland ja nur schleppend in Gang kommt; Das zeigte sich jetzt sehr deutlich auf der Frankfurter Buchmesse.