Wahr oder nicht wahr?

Der Webcam Sex ist heutzutage je sehr beliebt; besonders wenn es dabei um den sogenannten Amateursex geht, also darum, dass man private Amateur Girls und Boys und Paare live vor der Sexcam beobachten kann. Das befriedigt den heimlichen Voyeur, der so ziemlich in uns allen steckt. Das Entscheidende dabei ist jedoch, dass diejenigen, die beim Sex beobachtet werden, damit nicht nur einverstanden sind, sondern das sogar aktiv betreiben.

Anders in einigen Fällen, die jetzt aus Amerika bekanntgeworden sind. Dort hatte eine Firma Laptops vermietet – und dabei die Mieter der Notebooks ausspioniert. Die Laptops besaßen eine integrierte Webcam, und eine von der Firma installierte Software sorgte dafür, dass die Kunden damit gefilmt wurden. Angeblich sollen etliche Kunden auch beim Sex aufgenommen worden sein, wie es heißt. Eigentlich ging es wohl mehr darum, das Internetverhalten der Nutzer aufzuzeichnen, für Werbezwecke oder wofür auch immer. Schon das ist schlimm genug, je nachdem, in wessen Hände anschließend diese sensiblen Daten gelangt sind, unter denen auch Passwörter und anderes waren. Einzelheiten über die Sexvideos bekommt man natürlich keine. Aber dieser unfreiwillige Livesex ist für die Mitarbeiter der Firma sicherlich ein großes Vergnügen gewesen. Wenn er denn wirklich stattgefunden hat.

Auch bei einer anderen Meldung fragt man sich, ob das, worüber berichtet wird, wirklich stattgefunden hat. Die amerikanische Popsängerin Kesha, behauptet, Sex mit einem Geist gehabt zu haben; so heißt es wenigstens auf einer Webseite übe Stars. Den Namen des Geistes kennt sie nicht, aber immerhin hat sie ihm einen Song gewidmet mit dem Titel „Supernatural“. Immerhin zeigt der Sex mit einem Geist ja eine gewisse erotische Offenheit, und in den Hentai Videos machen die Mangas so etwas ja öfter mal. Bloß dass Kesha eben keine gezeichnete Manga Figur ist, sondern ein realer Mensch. Vielleicht wollte sie sich auch nur wichtigmachen; da zieht das Thema Sex ja meistens recht gut. Was auch J. K. Rowling erkannt hat, deren neues Buch, das erste nach Harry Potter, sich um Sex und Rassismus dreht.

Lesen muss man es aber nicht unbedingt – bestimmt wird es nicht lange dauern, bis es verfilmt wird. Entwicklungsbeeinträchtigender als die düstere Gewalt in den letzten Teilen von Harry Potter kann Sex ja schließlich auch nicht sein!